JU Biebergemünd

Die Jungen mischen auf

Junge Union Biebergemünd zieht nach sechs Monaten Gemeindevertretung Bilanz

Pressemitteilung

Seit der Kommunalwahl vom 14. März 2021 hat sich die Biebergemünder Gemeindevertretung erheblich verändert. Mit dem Einzug von sechs Mitgliedern der Jungen Union Biebergemünd werden zunehmend auch Themen für Kinder und Jugendliche verstärkt in den Fokus gerückt und behandelt. Obwohl die jungen Christdemokraten zur Kommunalwahl auf der Liste der CDU eher weiter hinten platziert waren und einige von ihnen deshalb um ihren Einzug in die Gemeindevertretung bangen mussten, wurden sie von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde mithilfe des hessischen Wahlrechts des Kumulierens und Panaschierens nach vorne gewählt und verdrängten damit auch alteingesessene und bekannte Gesichter der Fraktion. „Die Kampagne unseres Kommunalwahlkampfes war einfach, aber klar: ‚Mit uns in die Zukunft‘. Unsere Gemeinde braucht ein Update, damit es zukunftsfähig und attraktiv für junge Familien bleibt: Breitbandausbau, Spielplätze, Freizeitmöglichkeiten und engere Verbindungen zu umliegenden Städten sind nur einige der wenigen Themen, die wir angehen“, sagt Alexander Weigand, Vorsitzender der Jungen Union. Mit Niklas Beck stellen sie zudem den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Katharina Köhler wurde Vorsitzende des einflussreichen Haupt- und Finanzausschusses und Alexander Weigand wurde als einer der fünf Stellvertreter des Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt. „Für uns war von Anfang an klar, dass wir uns aktiv einbringen, Anträge schreiben und uns inhaltlich in der Debatte auseinandersetzen möchten. Unser Anspruch war es, konkrete Verantwortung in dieser Gemeinde zu übernehmen – das sieht man nicht zuletzt wegen der Besetzung der Posten, sondern vor allem an den inhaltlichen Anträgen, die unsere Gemeinde voranbringen“, so der stellvertretende Vorsitzende Simon Beck. 

Zum Vergleich: die Mitglieder der Jungen Union innerhalb der CDU-Fraktion sind allein so groß wie die gesamte SPD-Fraktion, die im März erhebliche Stimmenverluste zu verzeichnen hatte. Die Kommunalwahl war ein klares Zeichen für die Erneuerung der Kommunalpolitik mit dem klaren Auftrag, mehr für die Jugend dieser Gemeinde zu tun. Jetzt, sechs Monate nach der Wahl, blicken die Mitglieder um den Vorsitzenden Alexander Weigand auf eine positive Bilanz zurück. „Vieles, was wir angesprochen und voranbringen wollten, wurde schon konkret angegangen: die Erneuerung des Wirtheimer Bahnhofes erhielt mit unserem Antrag, den bisherigen Fahrrad-Unterstand durch moderne und abschließbare Fahrradboxen zu ersetzen, ein Gesamtkonzept mit unter anderem einen Wendebereich für Busse, zusätzlichen Parkplätzen und eine E-Ladestation für Autos. Auch die Planung eines Wochenmarktes in Biebergemünd und die Errichtung eines Skateparks für die Jugend von Biebergemünd und den umliegenden Kommunen haben wir beworben, voran- und später als Anträge in die Gemeindevertretung eingebracht“, so Weigand weiter. 

Gemeinsam mit der CDU Biebergemünds startete man Anfang des Jahres eine Umfrage, die sich an alle Biebergemünder, aber auch darüber hinaus richtete, um den Bedarf nach einem gemeindeeigenen Wochenmarkt zu evaluieren. Der Antrag wurde später fraktionsübergreifend von CDU, FWG und B‘90/GRÜNE eingebracht und einstimmig beschlossen. Seitdem finden Gespräche zwischen der Gemeindeverwaltung und der Deutschen Marktgilde statt, um einen qualitativ hochwertigen Wochenmarkt zu ermöglichen. „Unser Augenmerk liegt aber besonders auf der Jugend und dem Ausbau von Freizeitmöglichkeiten für eben jene. Gemeinsam mit Jugendlichen haben wir eine digitale Unterschriftenaktion gestartet, welche von über 260 Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters und über die Grenzen Biebergemünds unterzeichnet wurde. Wir haben viele Gespräche geführt, in den sozialen Medien für dieses Projekt geworben und schließlich einen eigenen Antrag formuliert“, erklärt Niklas Beck. Schlussendlich wurde der Antrag nach der Rede des JU-Vorsitzenden Weigand in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 23. Juni mit den Stimmen aller Fraktionen angenommen. 

Die Errichtung eines Skateparks sei aber nicht das letzte Projekt der Jungen Union gewesen, teilt Patrick Koller mit und führt aus: „In der heutigen Sitzung der Gemeindevertretung haben wir als CDU-Fraktion einen Antrag zur Errichtung eines Calisthenics-Parks eingebracht, mit dem wir auf der Höhe der Zeit sind. Sport im Freien auszuüben ist nicht erst seit der aktuellen Corona-Krise im Trend. Calisthenics ist eine immer populärer werdende Sportart, die Elemente des Turnens, der Akrobatik und des Kraftsports enthält. Es werden jedoch keine Gewichte gestemmt, sondern ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet.“

„Da in unserer Gemeinde kein Fitnessstudio existiert und man nach Wächtersbach, Eidengesäß oder Gelnhausen ausweichen müsste“, ergänzt Koller, „bietet Calisthenics eine gute Alternative. Wir könnten uns einen solchen Calisthenics-Park gut in der Nähe des Schwimmbades in Bieber vorstellen.“

In seiner Rede kam Weigand auch auf die sozialen Faktoren eines solchen Calisthenics-Parks zu sprechen: „Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schließung der Fitnessstudios fiel bei vielen Jugendlichen die kraftsportliche Komponente ins Wasser. Manch andere Familien können sich zudem schlichtweg eine Mitgliedschaft bei einem Gym nicht leisten. Ein solcher Park zielt schlussendlich darauf ab, Menschen jeden Alters, jedes Sportniveaus und jeder sozialen Herkunft gleichermaßen anzusprechen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, zu jeder Tageszeit zu trainieren.“

In ihrer Pressemitteilung teilte die Jugendorganisation zudem mit, dass es bereits Gespräche bezüglich eines neuen Projektes mit der Jungen Union Gelnhausen gebe – welches Projekt dort gemeindeübergreifend besprochen wird, wurde aber nicht mitgeteilt. Eines ist aber sicher: mit dem Einzug der jungen Generation in die Gemeindevertretung weht ein neuer, junger und unverbrauchter Wind in der Gemeindevertretung – das alles braucht Biebergemünd. 

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