JU Biebergemünd

Calisthenics-Park

Eine zukunftsfähige Gemeinde kommt und fällt mit der Zufriedenheit der jüngsten Generation. Die Errichtung eines Calisthenics-Parks verbindet gleich zwei elementare Punkte: Die Förderung der Jugend auf der einen, der Ausbau von Sportstätten in der Gemeinde auf der anderen Seite. Sport im Freien auszuüben ist nicht erst seit der aktuellen Corona-Krise im Trend. Freizeitaktivitäten und Sportarten wie Fahrradfahren und Joggen erleben gerade zu Recht einen echten Aufwind. Genau hier setzt das Prinzip des Calisthenics-Parks an.

Calisthenics ist eine immer populärer werdende Sportart, die Elemente des Turnens, der Akrobatik und des Kraftsports enthält. Es werden jedoch keine Gewichte gestemmt, sondern ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet. Der Schwerpunkt liegt hier auf der inter- und intramuskulären Koordination, also ein Nerv-Muskel-Zusammenspiel eines einzelnen oder mehreren Muskeln innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufs, was wiederum die Stabilisationsmuskeln des Körpers stärkt. Die Übungen reichen von Grundübungen, z.B. Liegestütz, Klimmzug und Kniebeuge, bis hin zu sehr komplexen Übungen wie die menschliche Flagge. Somit eignet sich Calisthenics für alle Menschen und alle Fitnesslevel! Obwohl die Möglichkeiten von Calisthenics unglaublich weit reichen, sind die Voraussetzungen für einen ordentlichen Park überschaubar.

Calisthenics bietet viele Vorteile für die körperliche Fitness, Form und Gesundheit. Dadurch, dass die Calisthenics-Übungen in ihrem Schwierigkeitsgrad variabel sind, ist das Training für jedes Fitnesslevel geeignet, für den Bürger fallen keine Kosten für eine Mitgliedschaft oder der Ausrüstung an und die Anschaffungskosten eines solchen Parks sind verhältnismäßig gering. Überdies wird der Muskelaufbau, egal ob zum Präsentieren am Strand am Kinzigsee oder zur Stabilisierung des gealterten Körpers, vorangebracht und der Gleichgewichtssinn, die Koordinationsfähigkeiten und die Beweglichkeit wird gefördert. 

Ein weiterer Punkt, der bereits bei unserem letzten Antrag zur Errichtung eines Skateparks von elementarer Rolle war, ist der des sozialen Faktors. Ein solcher Park ist, ebenso wie ein Skatepark, für jedermann frei zugänglich. Dadurch kommt der Jugendliche, die Rentnerin oder die junge Familie mit vielen anderen Sportlern, Bürgern und schlichtweg Gleichaltrigen in Kontakt, die man auf anderem Wege vielleicht nicht kennengelernt hätte. Die gegenseitige Motivation und das gemeinsame Trainieren mit verschiedenem sportlichem Niveau fördert überdies die Sozialkompetenzen. Man bietet mit solchen Parks vorrangig der Jugend konkrete Treffpunkte zum Kennenlernen und Austauschen und belebt zugleich die öffentlichen Plätze. Mit einem flächendeckenden und gut ausgebauten 5G-Netz wirkt das Ganze noch attraktiver – aber das wird mit dem richtigen Nachfolger von Bürgermeister Weber ab dem 26. September schon werden. 

Natürlich stellt sich jetzt die Frage, wo solche Calisthenics-Geräte eingesetzt werden können. Ganz einfache Antwort: so gut wie überall. Dieses multifunktionale Outdoor Gym ist individuell einsetzbar:

  • als bewegungsförderndes Freizeitangebot an öffentlichen Plätzen
  • zum leistungsorientierten Training in Sportvereinen auf dem Sportplatz
  • für das Ganzkörpertraining an Schulen
  • oder als Outdoor-Fitnessgerüst auf dem Spielplatz

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schließung der Fitnessstudios fiel bei vielen Jugendlichen die kraftsportliche Komponente ins Wasser. Manch andere Familien können sich schlichtweg eine Mitgliedschaft bei einem Gym nicht leisten. Ein solcher Park zielt schlussendlich darauf ab, Menschen jeden Alters, jedes Sportniveaus und jeder sozialen Herkunft gleichermaßen anzusprechen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, zu jeder Tageszeit zu trainieren. 

Unsere Forderungen

für einen Biebergemünder Calisthenics-Park

Wir als Junge Union beantragen hiermit die Prüfung zur Errichtung eines Calisthenics-Parks durch den Gemeindevorstand. Hierbei sollen sowohl Jugendliche als auch Sport- und Turnvereine vor Ort in die Gestaltung und Realisierung eines solchen Parkes konkret mit einbezogen werden.

Die ganze Pressemitteilung vom 07. September findest Du HIER.

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